Gemeinsam für das schönere Heute von morgen

1. November 2021

EinFach für die Zukunft

Kategorie:
Arbeitsort:
Henriette-Goldschmidt-Schule Leipzig
Unsere Max-Lab Idee hat mit der Zukunft der Schüler/innen zu tun. Meist haben die Schüler/innen keinen richtigen Plan wie das Leben an sich weiter geht, wie sie mit der Miete umgehen, wie sie mit Steuern umgehen, wie sie mit der Gesellschaft umgehen sollen etc. Deswegen hatten wir die Idee, dass man ein Fach ab der 8. Klasse hinzufügen sollte, in dem Dinge wie diese geklärt werden können. Schüler sind dazu verpflichtet hinzugehen und können sich bei der Themenwahl frei austoben. Der dazugehörige Lehrer des Faches beschäftigt sich mit den jeweiligen Themen und klärt somit die ganzen Schüler/innen auf, so dass sie keine Probleme in Zukunft haben werden.
Urheber/Entwickler der Idee:
Susann Schirrwagen und Sonia Schams aus der Henriette-Goldschmidt-Schule Leipzig FOS 12-3.
Mitwirkende bei der Weiterentwicklung der Idee:
Uns könnte bei der Weiterentwicklung unseres Konzeptes der Kultusminister von Sachsen weiterhelfen. In Deutschland ist Schule nicht zentral organisiert, sondern Ländersache. Verantwortlich sind die Kultusministerien der 16. Bundesländer. In jedem Bundesland können das Angebot an Fächern, Lehrplänen, Abschlüsse und Übergänge zwischen den Schulformen anders geregelt sein.
Unser Kultusminister von Sachsen ist Christian Piwarz. Er gehört zu der CDU.
Christian Piwarz könnte uns bei der Weiterentwicklung unseres Konzeptes weiterhelfen.
Dies kann alles bei einer Kultusministerkonferenz besprochen werden.
Beschreibung:
SchülerInnen benötigen aus unserer Sicht mehr Aufklärung für ihr zukünftiges Leben.
Viele wissen am Ende ihrer Schulzeit wie man den Satz des Pythagoras ausrechnet, aber nicht wie man mit Steuererklärungen umzugehen hat.
Daher haben wir uns überlegt ein weiteres Schulfach ab der 8. Klasse einzuführen.
In diesem Schulfach kann es um folgende Themen gehen: Wertschätzung, Anerkennung, Persönlichkeitsentwicklung, Sexualität, Rassismus, Versicherungen, Steuererklärung oder Finanzierungsmöglichkeiten etc.
Im Allgemeinen um das Leben als selbstständiger Erwachsener.
Irgendwann müssen wir uns von den Gedanken trennen, dass wir bei jeder Kleinigkeit Hilfe von den Eltern, Geschwister, Partner etc. bekommen, sondern das man sein eigenes Leben selbst in die Hand nehmen muss.
Die SchülerInnen haben die freie Wahl über die Themen der Stunde zu entscheiden.
Das Fach wird ungefähr einmal pro Woche stattfinden, es ist sozusagen wie eine Klassenleiterstunde nur das solche Themen geklärt werden, die den Schüler/innen am Herzen liegen.
Der jeweilige Lehrer muss sich mit den Themen beschäftigen und die Schüler/innen aufklären. Auf welche Art der Lehrer den Unterricht gestaltet ist die Entscheidung des Lehrers (z.B. Spiele, Videos, Bilder, Beispiele aus dem Internet oder freies Erklären durch Kommunikation usw.).
Die Schüler/innen die sich nicht trauen die Themen vor der Klasse anzusprechen, können den Lehrer auch vor der Stunde das Thema vorschlagen oder über Email etc.
Es bleibt anonym wer welches Thema vorgeschlagen hat, außer der jeweilige Schüler/die jeweilige Schülerin möchte das.
Sollten die Schüler/innen kein Thema parat haben, muss sich der Lehrer etwas aussuchen.
Es gibt schließlich viele Themen worüber man aufgeklärt werden sollte, insbesondere z.B. mit dem Thema, wie man mit seiner Gesellschaft umgehen soll (Mobbing, Rassismus etc.).
Das Fach ist Pflicht. Jeder Schüler/jede Schülerin ist dazu verpflichtet in diesem Fach zu erscheinen.
Jedoch ist das Fach von Noten befreit, da die Schüler/innen genug für die Schule machen müssen.
mögliche Barrieren bei der Realisierung:
Einerseits könnte eine Barriere sein das einige Schüler/innen das Fach als unnötig empfinden und denken sie hätten alles schon drauf.
Andererseits kann es schwer sein, diese eine Stunde in den Stundenplan hinzuzufügen, da die Schüler schon so einen langgezogenen Alltag haben.
Wie kann man diese Barrieren eventuell beseitigen?
Man könnte die eine Barriere damit beseitigen, indem man das Fach als Pflicht ansieht und somit jeder verpflichtet ist, an diesen Unterricht teilzuhaben.
Da es sicherlich immer Themen im Leben gibt, die man hinterfragt. Die Schüler/innen die dies als unnötig empfinden haben höchstwahrscheinlich einfach keine Lust am Unterricht teilzuhaben und sind zu faul eine zusätzliche wichtige Stunde in der Schule zu sein.
Bei der anderen Barriere könnte man erstmals die Schüler/innen fragen wie es ihnen am Besten passt, da sie selbst am besten einschätzen können, an welchen Tagen sie noch Kraft haben und an welchen Tagen nicht.
Wenn es keine Einstimmigkeit gibt, kann der Lehrer das einteilen. Man kann jedoch auch die Stunde an Tagen verschieben, muss jedoch rechtzeitig geklärt werden.
An wen müsste man diese Idee/das Konzept weiterleiten, um es umsetzen zu können bzw. mit wem müsste man zusammenarbeiten, um eine erfolgreiche Umsetzung zu ermöglichen?
Für eine erfolgreiche Umsetzung müsste man sich an den Kultusminister von Sachen wenden. Unser Kultusminister von Sachsen ist Christian Piwarz.
Was sollte noch gesagt werden?
Dieses Konzept ist für die persönliche Weiterentwicklung und das selbstständige Leben sehr wichtig, da man viele neue Sachen und Bereiche kennenlernt.

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