Gemeinsam für das schönere Heute von morgen

2. November 2021

Kostenlose bzw. teilweise kostenfreie Verhütungsmittel zur Verfügung stellen

Kategorie:
Arbeitsort:
Henriette-Goldschmidt-Schule Leipzig
Verhütungsmittel
Wir wollen, dass kostenlose bzw. teilweise kostenfreie Verhütungsmittel für alle Menschen zur Verfügung gestellt werden.
Urheber/Entwickler der Idee:
Muriel Standhaft und Janine Buhl
Mitwirkende bei der Weiterentwicklung der Idee:
Krankenkassen, Vereine, Experten, Behörden, Gesundheitsminister
Beschreibung:
Jeder wird es kennen, gerade wenn es um das Thema Verhütungsmittel sowie deren Kosten und Folgen (Krankheiten) geht, schweigt die Gesellschaft fühlt sich beschämt. Es fängt in jungen Jahren an, der Gang zum Frauenarzt. Dort wird (größtenteils) aufgeklärt und meist die Pille verschrieben, die bis zum 18. Lebensjahr kostenlos ist. Allerdings ist das Rezept der Pille ab dann kostenpflichtig und ab 21 Jahren übernimmt man die ganzen Kosten der Verhütungsmittel. Nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer können sich durch das Kondom vor ungewollten Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten schützen und dadurch die Ausbreitung und Ansteckungsgefahr verringern. Für ein sorgloses Sexualleben, wäre es fördernd Verhütungsmittel, z.B. Kondome, pro Monat Krankenkassenklienten eine bestimmte Anzahl freizustellen. Dadurch werden ungewollte Schwangerschaften und die psychischen Folgen einer Abtreibung (wenn es erforderlich ist) geringer. Über die Anzahl der Verhütungsmittel und die Altersspanne der Personen der kostenlosen bzw. teilweise kostenfreien Verhütungsmittel müsste eine Interaktion mit Experten stattfinden.
mögliche Barrieren bei der Realisierung:
Das Bewusstsein der Gesellschaft sowie die Aufklärung von Geschlechtskrankheiten und Verhütungsmittel, das heißt es findet größtenteils keine offene Kommunikation statt, da es ein zu großes Schamgefühl gibt. Außerdem könnte eine weitere Barriere die Kostenübernahme der Krankenkasse sein. Diese kann die Idee ablehnen und somit kein Geld zur Verfügung stellen.
Wie kann man diese Barrieren eventuell beseitigen?
Man kann die Barrieren durch Thematisierung und Kommunikation in der Gesellschaft beseitigen. Außerdem könnte man einen Aufruf an die Krankenkassen starten, dass sie die Kosten übernehmen.
An wen müsste man diese Idee/das Konzept weiterleiten, um es umsetzen zu können bzw. mit wem müsste man zusammenarbeiten, um eine erfolgreiche Umsetzung zu ermöglichen?
Man müsste sich mit Vereinen zusammentun, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen und sich dafür stark machen. Außerdem spielt der Gesundheitsminister, die Krankenkassen und weitere Behörden eine tragende Rolle.
Was sollte noch gesagt werden?
Verhütung sollte kein Tabuthema in unsere Gesellschaft sein, denn es geht jeden einzelnen von uns etwas an. Es geht um unsere Gesundheit und unser wohlbefinden, das heißt uns selbst und andere zu schützen.

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